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Vom Kreuzberger Loft auf die Weltbühnen: Nick Caves Berliner Jahre | Berliner Schnipsel

In den 1980ern fand Nick Cave in West-Berlin die Freiheit, die seine Karriere veränderte.

30.06.2026 Matti Geyer

Als Nick Cave Anfang der 1980er Jahre nach West-Berlin zog, war er noch weit entfernt vom heutigen Superstar-Status. Gemeinsam mit seiner Band suchte er günstige Mieten, kreative Freiräume und eine lebendige Underground-Szene – und fand all das in Kreuzberg.

In einer riesigen WG wohnend, nachts unterwegs zwischen Risiko-Bar, SO36 und Dschungel, lernte Cave Musiker kennen, die seine Karriere entscheidend prägen sollten. Hier entstand die Verbindung zu Blixa Bargeld und den Einstürzenden Neubauten, aus der schließlich die Bad Seeds hervorgingen.

In den Hansa-Studios nahm Cave wichtige Alben auf, und sogar Wim Wenders holte ihn für „Der Himmel über Berlin“ vor die Kamera. Bis heute bezeichnet Nick Cave seine Berliner Jahre als eine der kreativsten und prägendsten Phasen seines Lebens.