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 Bettina Göring

Was für ein Leben | Bettina Göring – Leben mit einem belasteten Namen

Eine Familiengeschichte und ihre Folgen

07.05.2026 Matti Geyer

Bettina Göring trägt einen Namen, der bis heute mit einem der zentralen Täter des Nationalsozialismus verbunden ist. Als Großnichte von Hermann Göring ist sie Teil einer Familiengeschichte, die schwer wiegt – auch wenn sie selbst Jahrzehnte später geboren wurde.

In dieser Folge geht es um die Frage, wie man mit so einer Vergangenheit lebt. Bettina Göring erzählt, wie sie zunächst einen sehr radikalen Bruch suchte, zeitweise als Hippie lebte und sich bewusst auch für eine Sterilisation entschied, um die Familienlinie nicht weiterzuführen. Später beschreibt sie, warum sie sich dennoch intensiv mit ihrer Herkunft auseinandergesetzt hat.

Es geht um Abgrenzung, um Verantwortung und um die Suche nach einer eigenen Identität jenseits der Familiengeschichte. Ein persönliches Gespräch über ein Thema, das bis heute nachwirkt – und die Frage, wie viel Vergangenheit in unserem Leben steckt.

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Wir kennen das alle: Wenn man jung ist, will man die alten Geschichten von Mama, Papa, Oma, Opa, Tante oder Onkel oft nicht hören – und irgendwann ist es zu spät.
Deshalb wollen wir bei FluxFM mit Menschen sprechen, die gelebte Geschichte sind. Menschen, deren Biografien berühren, überraschen oder einfach unglaublich sind. Wir wollen ihre Erinnerungen festhalten – für uns, für euch, für die Nachwelt.

Ihr kennt jemanden, der oder die immer verrückte Anekdoten erzählt, Spannendes erlebt hat oder einfach ein besonderes Leben geführt hat? Dann schreibt an matti.geyer@fluxfm.de – vielleicht hört ihr die Geschichte bald bei uns in der Reihe „Was für ein Leben“.