
Neu im FluxFM-Programm: Lykke Li, Harry Styles, Bleachers, Joshua Idehen, Nitsch uvm.
Seit dem 16. März 2026 neu im FluxFM Programm
18.03.2026
FluxFM und viele weitere Channels gibt's auch in der kostenlosen FluxMusic-App!
Lykke Li – Lucky Again
Lykke Li schlägt ein neues, ziemlich intensives Kapitel auf. Lucky Again ist die erste Single aus ihrem kommenden Album The Afterparty – und gleichzeitig Teil einer großen Abschiedsgeste, denn es soll ihr letztes Studioalbum sein. Der Song dreht sich um das ewige Auf und Ab des Lebens, inspiriert von der Idee von Samsara – verlieren, gewinnen, wieder neu anfangen. Musikalisch ist das maximalistisch: Disco-Streicher, treibende Dynamik und ein Sample aus Max Richters Four Seasons, das alles ins Euphorische kippen lässt. Lykke Li selbst beschreibt die Energie als eine Art "Racheraub" – ziemlich treffend. Das Album wird als "Dance-Platte für den Weltuntergang" angekündigt.
Bleachers – Dirty Wedding Dress
Hinter Bleachers steht niemand Geringeres als Jack Antonoff – 13-facher Grammy-Gewinner und einer der prägendsten Produzenten unserer Zeit. Mit Dirty Wedding Dress liefert die Band jetzt einen sehr persönlichen Track, inspiriert von Antonoffs eigener Hochzeit mit Schauspielerin Margaret Qualley. Der Song fühlt sich wie ein Liebesbrief an die Menschen an, die einen wirklich verstehen – und gleichzeitig wie eine klare Absage an Zynismus und Oberflächlichkeit. Musikalisch geht's stark in eine folkige Richtung, mit Akustikgitarren, Synth-Bläsern und dieser aufheulenden Mundharmonika.
Bye Parula – Kissburn
Drei Einwanderer in Montreal, ein ziemlich einzigartiger Sound: Bye Parula verbinden Einflüsse von Serge Gainsbourg bis Talking Heads zu etwas komplett Eigenem. Kissburn ist die erste Single ihres kommenden Albums und erzählt von Obsession und Flirt – aus der Perspektive eines Verehrers, der gleichzeitig selbstbewusst, sexy und leicht drüber wirkt. Der Track hat diese schillernde Mischung aus Funk, Indie und cineastischem 70s-Flair, die sofort hängen bleibt. Spannend wird's beim Album Something Out Of Nothing, das in zwei Hälften gedacht ist – tanzbar vs. introspektiv.
Harry Styles – Ready, Steady, Go
Ganz schön unerwartet, was Harry Styles hier macht. Ready, Steady, Go klingt deutlich elektronischer als vieles zuvor und spielt sogar mit italienischen Lines wie "Pronti, quasi, vai!". Inhaltlich geht's um dieses rasante Kribbeln am Anfang von etwas Neuem – wenn alles gleichzeitig passiert. Das dazugehörige Album Kiss All The Time. Disco, Occasionally. verabschiedet sich ein Stück weit vom Retro-Pop und taucht tiefer in Synth-Pop und House ein. Schon die Single Aperture hat diese Richtung angedeutet. Spannend ist auch das Live-Konzept: Statt klassischer Tour gibt’s Residencies in wenigen Städten. Besonders wild: 30 Shows im Madison Square Garden.
Imani Graham – Your Turn Now
Noch ein Name, den man sich merken sollte: Imani Graham macht fast alles selbst – vom Schreiben bis zur Produktion. Mit Your Turn Now liefert sie einen extrem ehrlichen Indie-Pop-Track über eine Beziehung, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es geht um nächtliche Streits und diesen Moment, in dem man aufhört, sich selbst die Schuld zu geben. Die Message ist klar: Jetzt ist die andere Person dran, Verantwortung zu übernehmen. Musikalisch bleibt sie ihrem intimen Mix aus Pop, Indie und leichten R'n'B-Einflüssen treu.
Joshua Idehen – Turn It Around
Ein Track, der sich wie ein innerer Neustart anfühlt. Turn It Around ist Teil des Debütalbums I Know You’re Hurting, Everyone Is Hurting, Everyone Is Trying, You Have Got To Try und bringt ziemlich genau auf den Punkt, worum es Joshua Idehen geht: weitermachen, auch wenn's schwer ist. Seine Wurzeln in der Poetry-Szene hört man deutlich – viel Spoken Word, viel Gefühl, viel Reflexion. Dazu kommen House-inspirierte Beats und fast schon hymnische Momente.
Nitsch – Mit dir dabei sein
Mal wieder Nacht, mal wieder Gefühle – Nitsch bleiben sich treu. Mit dir dabei sein bewegt sich entspannt zwischen New Wave, Pop und diesem leicht schrägen "Drumcomputer-Reggae"-Vibe. Inhaltlich geht's um Sehnsucht, Verwirrung und das Bedürfnis, einfach irgendwo dazuzugehören. Die Vocals haben dabei eine lässige Coolness, die fast schon an Bad Bunny erinnert. Nach über einem Jahr Pause wirkt dieser Release wie ein kleines Comeback. Ein neues Projekt ist zwar noch nicht offiziell angekündigt, aber es fühlt sich nach mehr an. Live herrscht aktuell noch Funkstille.
Paris Paloma – Good Girl
Wut kann ziemlich kraftvoll sein – das zeigt Good Girl sehr deutlich. Paris Paloma rechnet hier mit Schönheitsidealen, Diätkultur und dem "Male Gaze" ab und dreht die Perspektive komplett um. Die Message ist unmissverständlich: Selbstbestimmung statt Anpassung. Nach dem Erfolg von Cacophony und Songs wie Good Boy setzt sie damit ihr nächstes Kapitel fort. Auch visuell bleibt sie stark, unter anderem mit prominenter Unterstützung im Video. Live hat sie zuletzt Europa als Support für Florence + The Machine bespielt. Eine Stimme, die gerade immer lauter wird.
Paula Carolina – Ich War Hier
Nicht alles muss perfekt sein – genau darum geht's in Ich War Hier. Paula Carolina liefert eine Art Gegenentwurf zur Social-Media-Logik, in der nur zählt, was gesehen wird. Stattdessen rückt sie das echte Leben in den Fokus, mit all seinen unspektakulären Momenten. Musikalisch bleibt sie ihrer energiegeladenen Mischung aus NDW, Punk und Pop treu. Der Song ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Album wild. Gleichzeitig dient er als Namensgeber für die große Tour, die im April startet. Ein Track, der live vermutlich nochmal ganz anders knallt.




















