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"Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit" - Steven Spielberg und die Aliens | Breitbild Filmkritik

Der Kultregisseur widmet sich in seinem neuen Film mal wieder Verschwörungen und Außerirdischen - mit Licht und Schatten

11.06.2026 Ron Stoklas

Wenn jemand in Hollywood weiß, wie Aliens und Verschwörungen zusammenpassen, dann Steven Spielberg. Mit Unheimliche Begegnung der dritten Art und E.T. hat er Geschichte geschrieben. Jetzt kehrt die Filmikone zurück zu den Außerirdischen. Mit Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit erscheint am 11. Juni 2026 sein neuer Film. FluxFM-Filmexperte Ron Stoklas mit der Kritik.

FluxFM-Kritik: Steven Spielberg und die Faszination Aliens

Gibt es Außerirdische oder nicht? Eine Frage, die die Menschheit seit Generationen entzweit. In Disclosure Day, dem neuen Film von Steven Spielberg, erwartet uns womöglich eine Antwort. Die Story dreht sich um Wettermoderatorin Margaret und den IT-Experten Daniel. Während er brisante Geheimdokumente entdeckt, erlebt sie rätselhafte Visionen.

Die beiden beginnen nach Antworten zu suchen und geraten in ein Netz aus Vertuschung, Misstrauen und menschlicher Paranoia rund um die Frage, welche Wahrheit zulässig ist. In 145 Minuten entwickelt sich dabei ein Genre-Mix aus Mystery, Thriller und Sci-Fi. Für Steven Spielberg ist diese Mischung gepaart mit der Faszination für globale Intrigen und Verschwörungen perfekt fürs Kino.

"Science-Fiction bricht Erzählweisen auf, weil es uns die Möglichkeit gibt, unsere Skepsis beiseite zu lassen und uns darauf einzulassen, wohin uns der Erzähler führt. Diese Freiheit von Science-Fiction macht es meiner Meinung nach so beliebt. „Disclosure Day“ wird für manche Science-Fiction sein, für andere wissenschaftliche Realität. Er bietet also beide Möglichkeiten." - Steven Spielberg

Kamera, Score, Schnitt: Ein handwerklich faszinierender Film!

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Steven Spielberg im Rahmen der Dreharbeiten des Films Universal Studios. All Rights Reserved.

Während die Story an manchen Stellen ihre Längen hat, ist Disclosure Day handwerklich ein faszinierender Spielberg-Film. Die kalten Bilder, eingefangen von Kameramann Janusz Kaminski, mit dem Spielberg u.a. für Schindlers Liste und Der Soldat James Ryan zusammengearbeitet hat, erzeugen ein dauerhaftes Gefühl der Unsicherheit. Dazu kommt die Filmmusik von Spielberg-Dauergefährte John Williams: Der Altmeister liefert einen melancholischen Score, der selbst in ruhigen Momenten für eine unterschwellige Anspannung sorgt.

"Können Sie glauben, dass es der 30. Film von John und mir ist? Er ist gerade 94 geworden, aber genauso außergewöhnlich wie mit 40. Es ist bemerkenswert, wie breit gefächert seine Karriere ist und wie chamäleonartig sein Stil ist. Er ist ein Verwandlungskünstler. Man erkennt eine John-Williams-Musik oft nicht, weil er sich dem Filmemacher und der Geschichte anpasst, die er sieht, wenn wir ihm Filme zum ersten Mal zeigen." - Steven Spielberg

Fazit zu "Disclosure Day": Ein Intelligenter Sci-Fi-Thriller 

Statt Alien-Action liefert Steven Spielberg mit Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit einen intelligenten Sci-Fi-Thriller, der vor allem gegen Ende fasziniert. Statt auf klare Antworten setzt er auf das Staunen über das Unbekannte. Dabei beweist die Filmikone einmal mehr Gespür für geheimnisvolle Fragestellungen und starke Bilder.

Film: Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit | Kinostart: 11.06.2026 | Länge: 145 Minuten | Altersfreigabe: FSK 12 | Regie: Steven Spielberg | Drehbuch: David Koepp | Story: Steven Spielberg | Cast: u.a. Emily Blunt, Josh O’Connor, Colin Firth

Das Breitbild zu Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit wurde erstmals am 11. Juni 2026 im FluxFM-Programm ausgestrahlt.