
Neu im FluxFM-Programm: Leoniden, Brockhoff, Fatoni, Honeymoan, Ntsika uvm.
Seit dem 29. Juni 2026 neu im FluxFM Programm
29.06.2026
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Leoniden - i still feel
Leoniden machen aus einer existenziellen Frage einen Song, der direkt auf die Tanzfläche gehört. i still feel verbindet glitzernde Synthesizer, Indie-Gitarren und einen unwiderstehlichen Beat mit der großen Frage nach Zeit, Vergänglichkeit und dem Wunsch, den Moment festzuhalten. Jakob Amrs Stimme trägt diese Spannung zwischen Euphorie und Nachdenklichkeit perfekt. Es ist ein typischer Leoniden-Moment: maximal eingängig, aber mit einer Idee dahinter, die noch lange nach dem letzten Refrain bleibt.
Bonobo - Me and You
Bonobo bleibt einer der spannendsten Grenzgänger zwischen Club und Konzertsaal. Mit Me and You zeigt Simon Green einmal mehr, warum er seit über zwei Jahrzehnten zu den wichtigsten Figuren der elektronischen Musik gehört. Der Track ist ein echter Club-Moment: treibend, hypnotisch und mit genau jener Mischung aus Wärme und Präzision, die seine Produktionen auszeichnet. Gleichzeitig fühlt sich der Song wie ein Blick nach vorne an – weniger nostalgische Rückschau als ein weiterer Schritt in Bonobos stetiger Entwicklung zwischen Downtempo, House und experimenteller Elektronik.
Brockhoff - Blue Star
Blue Star trägt diese besondere Mischung aus Erinnerung und Unsicherheit in sich, die viele große Indie-Rocksongs ausmacht. Brockhoff erzählt von einer vergangenen Liebe, die längst vorbei ist, aber emotional noch immer nachwirkt. Zwischen großen Gitarrenmomenten und einer fast zarten Melancholie entsteht das Bild einer Beziehung, an die man gerne zurückdenkt – auch wenn man weiß, dass damit alte Verletzungen zurückkommen könnten. Der Song verbindet die rohe Energie des 90s-Rock mit einer modernen, sehr persönlichen Perspektive.
Fatoni - Alles Neu
Bei Fatoni ist der Titel fast schon eine kleine Täuschung – denn Alles Neu bedeutet nicht, dass plötzlich alles einfacher wird. Stattdessen macht der Rapper daraus eine treibende Hymne über das Weitermachen trotz Chaos, Enttäuschungen und ständig neuer Herausforderungen. Mit seinem typischen lakonischen Humor schafft er es, große Fragen leicht wirken zu lassen, ohne ihnen die Schwere zu nehmen. Der Track zeigt dabei auch die poppigere Seite seines neuen Albums und bleibt trotzdem klar Fatoni: reflektiert, ironisch und immer ein bisschen gegen den Strich.
holybones - did you ask for this
holybones fangen in did you ask for this ein Gefühl ein, das viele aus dem digitalen Alltag kennen: ständig sichtbar sein zu müssen und trotzdem das Gefühl zu haben, sich selbst zu verlieren. Das Londoner Kollektiv verbindet Spoken-Word-Elemente mit treibenden Beats, Gitarren und einer düsteren elektronischen Atmosphäre. Der Song wirkt wie ein nächtlicher Gedankenstrom zwischen Überforderung und Selbstkritik. Genau diese Mischung aus urbaner Rastlosigkeit und experimentellem Sound macht den Track so eigenwillig.
HONEYMOAN - Fall (feat. Ntsika)
Mit Fall treffen HONEYMOAN und Ntsika auf eine ungewöhnlich dynamische Verbindung aus Indie-Pop, Alternative Rock und Soul. Der Song hat sofort Bewegung in sich: treibende Rhythmen, große Melodien und eine Energie, die irgendwo zwischen Club und Festivalbühne funktioniert. Gleichzeitig bringt Ntsika mit seiner Stimme eine emotionale Tiefe hinein, die den Track über den reinen Gute-Laune-Moment hinaushebt. Ein Song über das Fallen, der sich musikalisch erstaunlich leichtfüßig anfühlt.
The Buoys - Kill You Back
The Buoys bleiben ihrem Ruf als kompromisslose Rockband treu und machen mit Kill You Back aus einer absurden Idee einen wilden Gitarrensturm. Der Song spielt bewusst mit Übertreibung und schwarzem Humor: eine Rachefantasie, die so überzogen ist, dass sie fast schon wieder Spaß macht. Zwischen Punk-Energie, Garage-Rock und chaotischer Attitüde entsteht ein Track, der sich gegen jede Vorhersehbarkeit wehrt. Genau diese Unberechenbarkeit ist die große Stärke der australischen Band.




















